Motivation steigern

Motivation steigern

Wie kann ich meine Motivation steigern?

Oft verharren wir lieber in der Bequemlichkeit des Lebens… selbst dann, wenn wir vielleicht nicht mehr ganz glücklich und zufrieden sind mit unserem „bequemen“ Leben. Es ist ganz normal, dass es Zeiten gibt, in denen wir nicht so motiviert sind, wie wir es uns wünschen. Und ich behaupte, das geht jedem irgendwann so. Tief in unserem Inneren möchten wir etwas ändern, wissen tief in uns, dass wir so nicht weiter machen möchten, befinden uns jedoch in einer Art Komfortzone! In einem bequemem Bereich in unserem Leben, in dem wir keinen Drang mehr haben oder noch nicht bereits sind, etwas zu verändern.

Nehmen wir mal an, du hast eine Gewohnheit und möchtest diese aber nicht mehr haben! Da ist es unumgänglich etwas zu ändern, vielleicht durch etwas anderes zu ersetzten. Ohne bleibt alles beim Alten. Das wissen wir!

Um die Bequemlichkeit des Lebens zu verlassen und die Motivation zu steigern, ist die Hypnose ein bewährtes Mittel. Motivation benötigt man für all die tollen Dinge, die man erreichen möchte, genauso wie für Notwendigkeit des Alltags. Eine gute Motivation ist auch immer entscheidend für deinen Erfolg. Egal was du machen möchtest:

  • wenn du deine Wohnung aufgeräumter haben möchtest, z.B. Fenster putzen
  • ob du Deine Ernährungsgewohnheiten ändern möchtest
  • du möchtest kräftiger und stabiler im Rücken werden, nutze die Energie für Yoga und Sport
  • vielleicht magst du Abnehmen – Gewicht reduzieren
  • Ein Projekt umsetzten – Veränderungen in deiner Wohnung
  • oder öfter deinem Hobby nachgehen

Zum Thema „Abnehmen – Gewicht reduzieren“ findet am Donnerstag, den 17. Juni 2021 um 18:15 Uhr ein Workshop statt. Mehr Informationen dazu findest du hier.

Ehrlichkeit und Handlungen sind wichtig, um die Komfortzone zu verlassen.

Wir halten uns häufig klein, aus Angst, dass ein bestimmter Zustand oder ein gewisses Ziel für uns sowieso nicht erreichbar ist. Wir haben Angst davor, enttäuscht zu werden oder zu scheitern und bleiben lieber in unserem vermeintlich sicheren, bekannten Leben, das uns zwar keine Freudensprünge machen lässt, uns aber eben auch nicht mit unseren Ängsten konfrontiert. 

Wachstum ist nur dann möglich, wenn wir unser sicheres Nest verlassen und etwas Neues wagen. Wenn wir uns unseren Ängsten stellen, wenn wir uns neue Herausforderungen suchen, wenn wir Dinge tun, deren Ausgang noch ungewiss und unsicher ist.

Und darum ist auch die Ehrlichkeit gegenüber sich selbst wichtig, bist du bereit Veränderungen in deinem Leben zuzulassen? Wenn man nicht bereit ist, etwas für eine Veränderung oder seine Wünsche zu tun, warum sich dann über die bestehenden Zustände aufregen? Das würde zeigen, dass es einem doch nicht wichtig ist oder man nicht bereit ist, dafür einzustehen und ggf. die Konsequenzen zu tragen. 

Die Merkmale der Komfortzone.

An einem typischen Tag halten wir uns die meiste Zeit über innerhalb einer Komfortzone auf: Wir befinden uns in einer gewohnten Umgebung und tun gewohnte Dinge. In der Komfortzone gibt es Sicherheit! Innerhalb des Komfortbereichs kommt es nur selten zu unerwarteten Ereignissen. Es gibt kaum Überraschungen – weder im positiven, noch im negativen Sinne.

Was ist die Folge:

  • man wird kaum Neues lernen, denn man kennt schon alles.
  • wir werden keine intensiven Gefühle erleben – weder negative noch positive
  • in der Komfortzone muss man nicht denken
  • innerhalb der Komfortzone reichen unsere gewohnten Strategien aus, um unsere Ziele zu erreichen. Intensives Nachdenken ist hier nicht erforderlich.

Das Gehirn läuft auf Sparflamme und verbraucht vergleichsweise wenig Energie in Form von Blutzucker. Das ist übrigens auch der Grund, warum es außerhalb der Komfortzone so anstrengend ist: Der Energieverbrauch ist hier deutlich höher, was dazu führt, dass man schnell ermüdet.

Grundsätzlich wissen wir Menschen übrigens immer, was uns glücklich und zufrieden machen würde. Aber nur wenige bemühen sich darum. Forscher nennen das „Glücksparadoxon“. Wir wissen, dass wir Erfüllung finden, indem wir uns herausfordern, in dem wir uns Mühe geben und uns anstrengen, wie z.B. Sport oder wenn wir künstlerisch tätig sind. Und trotzdem faulenzen wir in der Freizeit gerne. Tun lieber nichts. Warum ist das so? Weil der Anfang so schwer ist. In Bewegung zu kommen kostet oft so viel Kraft, dass es die Anstrengung nicht wert erscheint.

Wie kann ich mich motivieren?

Du bist nun bereit und es ist dein Wunsch, Veränderungen in deinem Leben zuzulassen. Dann starte mit dieser Übung. Ich empfehle die Hypnose als Powernapping in der Mittagspause einzusetzen. Du kannst sie im Sitzen ausführen, mit Kopfhörer beim spazieren gehen, tagsüber im Hintergrund oder kurz vor dem Einschlafen. Jedoch nicht beim Autofahren, da sollte deine Konzentration auf der Straße sein.

Wie oft muss ich diese Übung machen?

Um etwas tief in seinem inneren bzw. dem Unterbewusstsein zu verankern, ist es effektiv die Übung mehrmals zu machen. Bei manchen Menschen reichen 3 – 4 Tage und manchmal kann es auch sein, dass es bis zu 4 Wochen dauert bis die gewünschten Veränderungen eintreten. Es lohnt sich an diesem Thema dran zu bleiben.

Das Unterbewusstsein benötigt ein bisschen Zeit um neue Synapsen zu bilden, man kann sich vorstellen, dass bei der ersten Ausführung ein kleiner Trampelpfad in deinem Gehirn angelegt wird. Bei jedem weiteren Mal wird daraus ein Weg – eine Straße bis hin zur Autobahn. Mit jeder Wiederholung wirkt die Hypnose immer tiefer und verankert deine Ziele und Wünsche.

Manche Menschen verlassen ihre Komfortzone lieber als andere. Weil jeder von uns eine andere Einstellung zum Risiko hat. Manch einer spielt gern und sucht das Risiko. Der andere geht lieber auf Nummer sicher. Auch du hast da deine eigene „Voreinstellung“.

Die Komfortzone bietet dir ja auch viele Sicherheiten und lieb gewonnene Gewohnheiten. Warum solltest du das alles für die Ungewissheit aufgeben? So à la: Tausche gemütliches Leben gegen „keine Ahnung, was da kommt“?

Wir gehen jetzt mal von dem Fall aus: Was, wenn du nicht so weitermachen willst? Wenn du zu dem Ergebnis kommen solltest: Eigentlich weiß ich, dass ich so nicht weitermachen kann und will …

Gestalte den Veränderungsprozess selbst.

Wenn du Veränderung möchtest, ist es wichtig, dass du sie selbst in die Hand nimmst und sie gestaltest. Und zwar so, dass sie für dich gut auszuhalten ist.

Das ist ähnlich wie beim Yoga. Wenn du vollkommen untrainiert heute gleich 12 Sonnengrüße machen willst, könnte das eine ziemlich große Herausforderung werden … und Spaß wird es dir vielleicht auch keinen machen. Dich zu überlasten macht keinen Sinn. Und dieses Prinzip kannst du auf sehr viele Lebensbereiche anwenden. Auch bei deiner Komfortzone.

Du findest meinen Podcast „Tauche ein in die Welt von Yoga“ auf iTunes, Spotify sowie Google Podcasts.

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