Empathie und Yoga

Empathie
Empathie & Yoga

Yoga ist eine Lebensweise und somit passt Yoga – Empathie – Natur richtig gut zusammen. Wie heißt es so schön, „Alles ist Yoga“ und das Ziel ist, Yoga in unseren Alltag zu integrieren!

Empathie wird übersetzt mit: Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen. In dieser Episode gehen ich jedoch sogar noch einen Schritt weiter: Empathie sollte die Bereitschaft und Fähigkeit sein, sich in die Natur und den ganzen Planeten einzufühlen.

Im Yoga gibt es die Meditation Karuna, es wird übersetzt mit Mitgefühl. Mitgefühl für andere Menschen aber auch für Tiere und unseren Planeten.

Weiter unten im Beitrag habe ich noch eine geführte Frühlingsmeditation für Dich.

Das Liebespaar Mensch und Natur.

Zu diesem Beitrag wurde ich inspiriert, nachdem ich das Buch von Joachim Bauer gelesen habe. Es wäre schön, wenn möglichst viele Menschen das Buch „Fühlen was die Welt fühlt“ lesen. Der Autor vergleicht in diesem Buch Mensch und Natur mit einem Liebespaar – ein sehr schönes Bild.

Mensch und Natur haben sich vor langer Zeit einmal ineinander verliebt. Doch dann fingen irgendwann die Probleme an, sie haben sich leider auseinandergelebt. Es gibt Zeiten an denen sie sich wieder annähern, doch das Verhältnis bleibt schwierig. Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen – die Partner erkranken aneinander! Das weitere Zusammenleben steuert auf einen Untergang zu. Sie müssen wieder zurück an den Ort, an den sich sich ineinander verliebt haben. Lässt sich die Zeit zurück drehen. Kommen sich Mensch und Natur wieder näher, gibt es ein HappyEnd?

Ist Dankbarkeit eine Lösung?

Dankbarkeit empfinden, was uns die Natur gibt. Dankbar sein auf diesen Planeten leben zu können. Jeden Tag werden wir von der Natur reich beschenkt, die Erde fordert keine Gegenleistung. Wenn wir beschenkt werden, dann sollten wir doch Dankbarkeit empfinden?

Die Grundhaltung zur Natur ist in unserer Zeit jedoch eher zu einem Gebrauchsobjekt geworden! Wir sind nicht mehr in einem Emphatischen Verhältnis. Die Nichtbeachtung der Bedürfnisse von Natur, anderer Menschen und unserer eigenen Bedürfnisse bildet den Gegenpol zur Empathie. Welchen Beitrag Yoga dazu leisten kann, darauf werde ich eingehen.

Die Bedeutung der Empathie für das Überleben von Menschheit und Natur.

Auf dieses Thema geht der Autor Joachim Bauer in seinem Buch „Fühlen was die Welt fühlt“ ausführlich ein.

Was passiert, wenn wir uns weiter ausdehnen, Tieren und der Natur den Platz rauben. Er spricht Lösungen an, wie beispielsweise die vegetarische Ernährung unserem Planeten helfen kann! Wälder müssen nicht abgeholzt werden für Äcker auf denen Tierfutter angebaut wird. Somit würden weniger Emissionen verursacht. Die Abholzung und auch Waldbrände haben zur Folge, dass Co2 nicht mehr zu Sauerstoff umgewandelt werden kann.

Wir zerstören nicht nur die Wälder, sondern wir nehmen uns den Sauerstoff – die Luft zum atmen. Pandemien und Klimaveränderungen sind Warnbotschaften, dass wir die wechselseitige empathische Verbundenheit, offenbar aus den Augen verloren haben und wieder entdecken müssen. Wir sind nicht die Herrscher der Welt!
Du wirst auch buddhistische Ansätze in diesem Buch finden.

Meinen Online Kurs den ich im Beitrag erwähne, findest du hier „Was Yoga wirklich ist„!

In dieser Audiodatei habe ich eine geführte Frühlingsmeditation – einen kleinen Spaziergang in der Natur. Nimm dir ca. 10 Minuten Zeit.

Prof. Dr. med. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Sachbuch-Bestsellerautor. Für herausragende Forschung erhielt er den Organon-Preise der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie.

Seine Bücher thematisieren die Beziehung zwischen Körper, Geist und Seele (Das Gedächtnis des Körpers), sowie die Bedeutung der Gene (Das kooperative Gen), auch die Grundlagen der Empathie (Warum ich fühle, was du fühlst, Prinzip Menschlichkeit), die Ursachen menschlicher Aggression (Schmerzgrenze) und die Struktur des »Selbst« (Selbststeuerung).

Hintergrundmusik: Copyright Free Music by Ruesche-Sounds https://youtu.be/WVAB6c_VCB4​
sowie das Beitragsbild von Hubert Ngo auf Pixabay 

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