der Feueratem aktiviert deine Energie (Prana)

Feueratem
Der Feueratem – Kapalabhati.

In dieser Episode erkläre ich Dir eine Atemübung aus dem Yoga. Ich gebe dir viele wichtige Informationen zum Feueratem, Hintergründe und eine gute Anleitung zum Ausführen, wir werden gemeinsam 2 Runden üben.

Der Feueratem gehört zu den Reinigungsystemen und Pranayama mit vielen tollen Wirkungen.
  • der Säure-/ Basenhaushalt wird reguliert
  • Agni das Verdauungsfeuer wird aktiviert, somit wird der Stoffwechsel angeregt
  • für die Stirn-/ Nebenhöhlen deine Atemwege werden frei
  • trainiert übrigens auch die Bauchmuskulatur
  • durchblutet und massiert die Verdauungsorgane

Bitte beachte die Kontraindikationen!

Der Feueratem sollte nicht geübt werden wenn du unter erhöhtem Augeninnendruck leidest, ähnliche Erkrankungen der Augen oder bei zu hohem Blutdruck. Vorsicht geboten ist ebenfalls wenn du vor kurzem eine Operationen im Bauch- oder Brustraum hattest. Bei Bronchitis, Lungenemphysem, Rissen im Zwerchfell. Einer Neignung zum Hyperventilieren, Entzündungen im Bauchraum oder während der Schwangerschaft.

Die beste Zeit für die Praxis von Kapalabhati ist direkt nach der Neti-Praxis, ganz am Anfang deiner Pranayama-Praxis oder vor der Meditation.

Kapalabhati erfrischt und belebt deinen Geist. Du wirst mit großer Wahrscheinlichkeit einen Zustand der erhöhten Wachsamkeit erleben, der als Folge die zusätzliche Aufnahme der frischen Luft auftritt. Durch Kapalabhati kannst du dich sogar in Hochstimmung versetzen und deine mentale Klarheit erhöhen.

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Du hast Lust auf eine ganze Yoga Übungsstunde mit dieser Atemtechnik (Pranayana)? Dann kann ich Dir unbedingt dieses Video empfehlen.

Anleitung und Informationen zu Neti – die Nasenspülung!

Diese Übungsreihe wirkt aktivierend, schenkt Energie und massierte deine Bauchorgane (Magen, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse).

Begebe Dich in einen bequemen und aufrechten Sitz deiner Wahl.

Halte dich für einen ersten Versuch die Hand oder ein Taschentuch vor die Nase und atme leicht schnaubend aus, so als möchtest du einen lästigen Fussel aus dem Nasengang entfernen.

Wenn du dich auf das Ausschnauben konzentrierst, wird deine Einatmung automatisch erfolgen, ebenso wie beim richtigen Schnauben! Deine Bauchdecke bewegt sich beim ausatmen etwas nach innen und einatmend nach außen.

Wenn dir die Atemtechnik klar ist und du vor allem gespürt hast, dass du dich um deine Einatmung nicht kümmern musst, sondern dich ganz der aktiven Ausatmung widmen kannst, dann kannst du mit der eigentlichen Übung beginnen.

Atme tief und entspannt ein und beginne, ganz leicht und fein schnaubend auszuatmen und automatisch einzuatmen. Halte den Oberkörper und Kopf dabei völlig unbewegt. Lediglich deine Bauchdecke ist aktiv.

Beende die Übung, wenn du Müde wirst.

Das Beitragsbild ist von Vern Arza auf Pixabay.

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